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03.05.2004 / Inland / Seite 5

Arbeit ja – Ausbeutung nein

In Berlin fand das zweite Welttreffen arbeitender Kinder und Jugendlicher statt

Wolfgang Pomrehn

»Ich bin gegen die Abschaffung der Kinderarbeit.« Tambaké Tounkara aus Guinea weiß, wovon er spricht. Schon seit Jahren arbeitet der Jugendliche in seinem Heimatland als Schweißer. Zweifellos ein ungewöhnliches und vor allem für Gewerkschafter und andere in der Solidarität mit den »Entwicklungsländern« Aktive provokant klingendes Statement, das der junge Guineer letzte Woche auf einer Pressekonferenz in Berlin abgab.

Für seine Freunde und Kollegen ist diese Position allerdings eine Selbstverständlichkeit. Sie gehörten zu den rund 30 Kindern und Jugendlichen aus 23 Ländern, die sich in den letzten beiden Aprilwochen im Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) in Berlin-Wuhlheide zum zweiten Welttreffen der Bewegung der arbeitenden Kinder und Jugendlichen getroffen hatten. Delegiert wurden sie von nationalen und regionalen Netzwerken von Kinderorganisationen, die es in Lateinamerika bereits seit Ende der 70er und in Afrika und Asien seit den 90er Jah...

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