Rechte legen Feuer
Bolivien: Oppositionsanhänger attackieren nach Festnahme von Putschbeteiligtem öffentliche Gebäude. Angeklagter bleibt in U-Haft
Volker HermsdorfIn Bolivien setzen Anhänger des am 28. Dezember 2022 verhafteten rechten Oppositionspolitikers Luis Fernando Camacho ihre gewalttätigen Aktionen fort. Das Nachrichtenportal Telesur berichtete am Dienstag, dass Mitglieder der ultrarechten Gruppe »Unión Juvenil Cruceñista« (UJC) am Vortag versucht hätten, das Polizeipräsidium in Santa Cruz niederzubrennen. In der vergangenen Woche hatten UJC-Aktivisten bereits das örtliche Büro der Staatsanwaltschaft, eine Filiale der staatlichen Banco Unión und andere Gebäude, darunter das Haus des Ministers für öffentliche Arbeiten, Edgar Montaño, angezündet. Wie Regierungsminister Carlos Eduardo del Castillo erklärte, drohen den festgenommenen Tätern Anklagen wegen krimineller Vereinigung, öffentlicher Aufforderung zu Straftaten, Brandstiftung, schwerem Raub und anderen Delikten.
Camacho, der Gouverneur des von konservativen Wirtschaftseliten dominierten Departamentos Santa Cruz, war am vergangenen Mittwoch wegen des Vor...
Artikel-Länge: 4028 Zeichen
Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.
Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 2,00 € wochentags und 2,50 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.
Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.
Hilfe bei Einlog-ProblemenAbo abschließen
Gedruckt
Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.
Verschenken
Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.