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03.03.2004 / Ansichten / Seite 2

Sparprogramm beim DGB-Rechtsschutz: Große Gewerkschaften unsolidarisch?

jW sprach mit Walter Hermann, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Gewerkschaftsbeschäftigten (VGB)

Wolfgang Pomrehn

F: Die Mitarbeiter der DGB-Rechtsschutz GmbH wollen am heutigen Mittwoch in Berlin demonstrieren. Worum geht es Ihnen?

Am Abend tagt der Aufsichtsrat des DGB-Rechtsschutzes, der ein weiteres Sparprogramm beschließen soll. Wenn das durchkommt, wird weniger Geld zur Verfügung stehen, um die Arbeit ordnungsgemäß durchzuführen. Obwohl sich die Arbeit anhäuft, wird man bestimmte Stellen nicht wieder besetzen. Oder man wird diese so verlegen, daß die Beschäftigten gezwungen sind zu kündigen.

F: Im Jahr 2000 gab es beim DGB-Rechtsschutz noch 950 Mitarbeiter, derzeit sind es 850. Wie viele Entlassungen befürchten Sie diesmal?

Der Aufsichtsrat wird keine Entlassungszahlen beschließen, sondern es wird heißen, die Gewerkschaften geben künftig etwa fünf Millionen Euro weniger. Das wird dann auf die Bezirke umgelegt, wo zwangsläufig am Personal gespart wird. Zum Beispiel wird es weniger Festeinstellungen geben, dafür mehr befristete Ve...





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