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Dumm gelaufen, Löwe
»Beast – Jäger ohne Gnade« bedient das vernachlässigte Subgenre des Tierhorrorfilms
Marc HairapetianDer Löwe – Sinnbild für Stärke, Macht, Gewandtheit, Tapferkeit. Das am häufigsten verwendete Wappentier ist er außerdem. Adson von Melk, der Novize aus Umberto Ecos berühmten Mittelalterroman »Der Name der Rose« (1980) beurteilt den Löwen als Tier, das »alle Merkmale der entsetzlichsten und der majestätischsten Wesen gleichsam in sich vereint«. Starker Tobak.
In William Campbells rassistischem Exploitationstreifen »Ingagi – Herr der Wildnis« (1930), der wiederum Ernest B. Schoedsacks »King Kong und die weiße Frau« (1933) inspirierte, hielten Gorillas Menschenfrauen als Sexsklavinnen. In »Beast – Jäger ohne Gnade« ist es etwas weniger kompliziert: Ein ausgewachsener Monsterlöwe treibt hier sein Unwesen. Der Film hat selbstverständlich nicht die Qualitäten von Steven Spielbergs »Der weiße Hai« (1975), weiß aber in 93 kurzweiligen Minuten durchaus zu unterhalten. Sofern man sein Köpfchen dabei au...
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