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28.04.2022 / Thema / Seite 12

Die Beunruhigte

Die Kontroverse um die wiederentdeckte Berliner Schriftstellerin Susanne Kerckhoff und ihren Freitod

Cristina Fischer

»Die Natur findet keinen Ausweg aus dem Labyrinthe der verworrenen und widersprechenden Kräfte, und der Mensch muss sterben. Wehe dem, der zusehen und sagen könnte: die Törin! Hätte sie gewartet, hätte sie die Zeit wirken lassen, die Verzweiflung würde sich schon gelegt, es würde sich schon ein anderer sie zu trösten vorgefunden haben.« (Goethe: Die Leiden des jungen Werthers)

Seit der Neuausgabe ihrer »Berliner Briefe« (1947) vor zwei Jahren wird Susanne Kerckhoff (1918–1950) als »literarische Sensation« (Dennis Scheck) gefeiert. Sie halte dieses Buch »für ein Wunder«, erklärte Thea Dorn, und der NDR lobte dessen Autorin als »eine Frau von wahrhaft messerscharfem Verstand und mit einer brillanten Formulierungsgabe«.¹

Bis zum Jahr 2020 gab es allerdings nicht einmal einen Wikipedia-Artikel über Kerckhoff. Dabei hatte sich die Germanistin Monika Melchert bereits in den 1990er Jahren mit der Autorin befasst, ihr mehrere ausführliche Beiträge und 2003 im Trafo...

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