23.01.2004 / Inland / Seite 6

Paukenschlag in Sachsen

Zentralrat der Juden beendet Zusammenarbeit mit der »Stiftung Sächsische Gedenkstätten«

Die Neugestaltung der Gedenkstättenarbeit der sächsischen Landesregierung ist für den Zentralrat der Juden nicht länger hinnehmbar«. Mit diesen Worten begründete der Gedenkstättenbeauftragte und Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Dr. Salomon Korn, am Mittwoch die Entscheidung des Direktoriums des Zentralrats, die Mitarbeit in der Stiftung Sächsische Gedenkstätten mit sofortiger Wirkung zu beenden.

Das im vergangenen Jahr vom sächsischen Landtag verabschiedete Gesetz zur Errichtung der »Stiftung Sächsische Gedenkstätten« habe wichtige Fragen unbeantwortet gelassen, heißt es in einer Erklärung. Angebote der kritischen Auseinandersetzung über die sich abzeichnende »Analogisierung und Relativierung von NS-Verbrechen« gegenüber denen...

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