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26.04.2022 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Saatgut für alle

Ernährungssouveränität: Entwicklungspolitische Organisationen machen Druck auf zuständiges BRD-Ministerium

Oliver Rast

Krise, Krieg und Kapitalismus – eine Folge: immer mehr Hunger im globalen Süden. Kürzlich veröffentlichte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) Zahlen. Denen zufolge sind weltweit rund 811 Millionen Menschen unterernährt, zirka 80 Prozent davon selbst Lebensmittelproduzenten. Es klingt paradox, aber jene, »die die Welt ernähren, hungern am meisten«, sagte der Pressesprecher des »Food First Informations- und Aktionsnetzwerks« (FIAN), Marian Henn, am Montag gegenüber jW. Die »landläufige Debatte zur Hungerbekämpfung« werde dabei oft auf Maßnahmen von Produktivitätssteigerungen verengt.

Nur: »Hunger ist fast immer das Resultat von Marginalisierung und Diskriminierung von Kleinbauern und Landarbeitern«, weiß Henn. Das bedeutet: Nahrungsmittel sind weltweit ausreichend verfügbar. Zumal jährlich bis zu 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel weggeworfen würden. Die Essensfrage ist – bekanntlich – eine der Verteilung und des Zug...

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