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20.04.2022 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Der Protest soll so ferngehalten werden«

Bayer lädt zur Onlinehauptversammlung. Kritik am Konzern, der Profite mit dem Verkauf von Umweltgiften macht. Ein Gespräch mit Marius Stelzmann

Gitta Düperthal

Anlässlich der Hauptversammlung der Aktionärinnen und Aktionäre der Bayer AG rufen Sie für den 29. April zu Protesten auf. Sie befürchten, dass der Konzern den Ukraine-Krieg dazu nutzt, um die Glyphosat-Zulassung zu verlängern. Wie kommen Sie darauf?

Der Vorstand von Bayer fordert nicht offen, die Zulassung für das Umweltgift zu verlängern. Allerdings sprach Konzernchef Werner Baumann kürzlich mit mehreren Medienvertretern über eine Ernährungskrise aufgrund des Ukraine-Konflikts. Er verwies auf mögliche Hungersnöte in den Ländern der sogenannten dritten Welt, da die Ukraine Agrar-produkte nicht mehr exportieren kann und Russland dies aufgrund westlicher Sanktionen auch nicht mehr möglich ist. Baumann erklärte, es brauche nun eine vermeintlich »nachhaltige Intensivierung« der Landwirtschaft. Gemeint ist die klassische Bodenauslaugung mit Monokulturen und genetisch optimierten Pflanzensorten, die dann mit Glyphosat besprüht werden. Damit wäre die Voraussetz...

Artikel-Länge: 4002 Zeichen

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