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10.03.2022 / Thema / Seite 12

Revolution vor Gericht

Vor 150 Jahren begann der Leipziger Hochverratsprozess gegen August Bebel und Wilhelm Liebknecht

Erhard Korn

Die große Gefahr aller Länder liege wohl jetzt im Sozialismus, befand General Helmuth von Moltke nach dem deutschen Sieg über Frankreich und der Ausrufung der Pariser Kommune 1871. August Bebel dagegen hatte nicht nur den Krieg abgelehnt, sondern als damals einziger Vertreter der Arbeiterbewegung im neuen Reichstag die Kommune und die Internationale mutig verteidigt. Die Sozialdemokratie wurde dadurch »Gegenstand der heftigsten Angriffe und der niedrigsten Verleumdungen«, wie Bebel später in seinen Erinnerungen schreiben sollte. Die führenden Funktionäre wurden in Ketten gelegt und im »Leipziger Hochverratsprozess«, der am 11. März 1872 eröffnet wurde, zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt. Das Gerichtsverfahren geriet jedoch zu einer Tribüne des »demokratischen und revolutionären Sozialismus« und trug so zum Aufschwung der Sozialdemokratie bei.

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