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31.12.2003 / Ansichten / Seite 3

Zehn Jahre nach EZLN-Revolte: Mehr Politik auch in der Musik?

jW sprach mit Benjamin Anaya aus Mexiko-Stadt. Er ist ein populärer Studio- und Livemusiker. Er spielt als Gitarrist in der Rockgruppe »Restos Humanos Fieles Difuntos« und der Politrockband »Salario Minimo«

Dario Azzellini

F: Welchen Einfluß hatte und hat der Zapatismus auf die mexikanische Rockmusik?

Die mexikanische Musikszene ist vom Zapatismus durchdrungen. Nicht nur Musikstile wie Ska, Reggae, Punk, Garage, Hardcore, sondern auch Jazz und Konzertmusik sind zapatistisch geprägt. Zum Gedenken an die Opfer des Massakers der Paramilitärs in Acteál im Dezember 1997 entstand unter anderem Kammermusik. Der bislang stärkste Ausdruck der Verbindung von Musik und Zapatismus war aber erstaunlicherweise eine 1994 vom nationalen Symphonieorchester aufgenommene CD, für die auch volkstümliche Instrumente verwendet wurden. Auf dem Cover war Zapata abgebildet.

F: Wurde auch die internationale Musikszene vom Zapatismus geprägt?

Ja. Man findet Ausschnitte aus Reden des Subcomandante Marcos oder textliche Rückbezüge auf politische Schriften der »Zapatistischen Armee zur Nationalen Befreiung« (EZLN) auf Alben von Manu Chao und seiner früheren Band Mano Negra, bei Rage Against th...





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