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31.12.2003 / Inland / Seite 16

Plus und Minus

Masseneinkommen sinken im gleichen Maße wie Unternehmens- und Vermögenseinkommen steigen

Hubert Zaremba

Die Novemberausgabe der WSI-Mitteilungen des DGB-nahen Wirtschafts- und Sozial-wissenschaftlichen Instituts in der Hans Böckler Stiftung in Düsseldorf eröffnet Jahr für Jahr mit dem von Claus Schäfer erstellten Verteilungsbericht ein Bild der Einkommenssituation der deutschen Gesellschaft, das zum Lamento über ausbleibende Produktionszuwächse nicht paßt. Tüchtige Zuwächse sind nach wie vor gegeben – bei den hohen und höchsten Einkommen. Denn wenn bei stagnierendem Wachstum die Bruttolohnquote im Jahr 2002 um fast ein Prozent von 72,7 (2001) auf 71,9 Prozent absinkt, ist zu fragen, wo der Rest des Volkseinkommens bleibt. Die folgenden Daten beziehen sich auf das Jahr 2002, weil die Entwicklung in 2003 nur für das abgelaufene Halbjahr vorläufige, tendenzielle Ergebnisse erfaßt.

Von den 1,365 Billionen Euro des verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte verblieben 2002 nach Abzug der Lohnsteuer und Sozialbeiträgen als Nettolohn 43,5 Prozent auf den Ko...

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