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26.01.2022 / Schwerpunkt / Seite 3

Papier ist manchmal scharf

Fed und EZB beraten über Zinsanstieg als Reaktion auf steigende Preise. BRD-Kapital präferiert Volcker-Schocktherapie

Simon Zeise

Jens Weidmann wird seines Lebens nicht mehr froh. Weil seine Forderungen nach einer straffen Geldpolitik – steigende Zinsen und ein Ausstieg aus den Anleihenkaufprogrammen der EZB – verhallten, trat er vorzeitig vom Amt des Bundesbankpräsidenten zurück. Sein Nachfolger, Joachim Nagel, dürfte mehr Gehör finden. Denn wegen der steigenden Inflation haben geldpolitische Falken Auftrieb. Eine Wende in der Geld- und Zinspolitik bahnt sich an. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) will als erstes Währungsinstitut des Westens am Mittwoch über eine Zinswende beraten.

Um ihre Argumente zu untermauern, bemüht die wirtschaftspolitische Rechte historische Vergleiche. Michael Hüther, Chef der unternehmernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, warnt, »der steigende CO2-Preis wirkt wie der Ölpreis in den 70er Jahren. Wenn die Politik nicht aufpasst und die Unternehmen überfordert, gleiten wir von einem goldenen Jahrzehnt in ein sehr trübes Jahrzehnt«, sagte Hüther...

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