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22.01.2022 / Inland / Seite 4

»Wie rechtlose Objekte«

Hessen: Hinterbliebene der Opfer von Hanauer Attentat kritisieren im Landtag Polizeiarbeit

Dilan Karacadag, Wiesbaden

Während der vierten Sitzung des Untersuchungsausschusses zum rassistischen Anschlag von Hanau am 19. Februar 2020, bei dem ein faschistischer Attentäter neun Menschen ermordet hatte, wurden am Freitag im Hessischen Landtag zwei weitere Angehörige der Opfer als Zeugen angehört: Serpil Temiz Unvar, die Monate nach dem Anschlag eine Bildungsinitiative ins Leben gerufen und nach ihrem ermordeten Sohn Ferhat benannt hatte, sowie Cetin Gültekin, der bei der Tat seinen Bruder Gökhan verloren hatte.

Zu Beginn seiner Aussage klagte Gültekin die Unsensibilität der Polizei am Tatort an, die völlig überfordert gewesen sei. »Mit ihrem genervten, ängstlichen und teils aggressiven Verhalten haben die Beamten die Situation verschlechtert«, so Gültekin. Er berichtete von der Suche nach seinem Bruder in verschiedenen Krankenhäusern: »In der Tatnac...

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