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11.01.2022 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Schule am Limit

Frankreich: Lehrkräfte leiden unter Personalnot und Zickzackkurs bei Pandemiemaßnahmen. Gewerkschaften rufen zum Streik auf

Raphaël Schmeller

Die Coronapandemie legt die Geringschätzung der Herrschenden für die Beschäftigten vieler sogenannter systemrelevanter Branchen offen. Das wird in Frankreich gerade im Bildungssektor sehr deutlich. Der zuständige Minister Jean-Michel Blanquer hatte am späten Nachmittag des 2. Januars, also nur wenige Stunden vor dem Schulstart im neuen Jahr, eine neue Coronaverordnung für Bildungseinrichtungen veröffentlicht. Lehrerverbände wurden über die Maßnahmen vorher nicht informiert, das Chaos in den Schulen war dann vergangene Woche entsprechend groß.

Für die schon unter Personalnot und einem ständigen Zickzackkurs der Regierung leidenden Lehrkräfte war das der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Am Freitag kündigten fast alle im Bildungssektor vertretenen Gewerkschaften einen ganztägigen Streik für diesen Donnerstag an. »Die Erschöpfung und Verzweiflung der gesamten Bildungsgemeinschaft erreicht ein noch nie dagewesenes Ausmaß«, heißt es im Streikaufruf....

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