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07.01.2022 / Inland / Seite 5

Bundestagsdebatte vertagt

Omikron-Welle beeinflusst Diskussion um allgemeine Impfpflicht: FDP-Politiker skeptisch, Caritas-Chefin und Ethikrat unschlüssig

Ralf Wurzbacher

Das Vorhaben der Ampelkoalition, der Coronakrise mittels einer allgemeinen Impfpflicht zu begegnen, stößt zunehmend auf Skepsis und Widerspruch. Kritische Stimmen kommen insbesondere von seiten der mitregierenden FDP speziell vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse hinsichtlich der weltweit grassierenden Omikron-Variante des Virus SARS-CoV-2. Es sei eine »trügerische Hoffnung«, dass die Impfpflicht »als Patentrezept zu einem Ende der Pandemie« führe, äußerte sich der Landeschef der Liberalen in Baden-Württemberg, Michael Theurer, am Donnerstag gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa). Er verwies auf aktuelle britische Studien, die zeigten, dass der Schutz vor der demnächst auch in Deutschland dominierenden Mutante selbst bei mit einer dritten Spritze Geboosterten bereits nach knapp drei Monaten nachlässt.

Am Dienstag hatte FDP-Bundesjustizminister Marco Buschmann in einem Interview mit Zeit online erklärt: »Wenn das Impfen absehbar nur für zwei, drei Mon...

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