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04.01.2022 / Ausland / Seite 8

»Ohne Videos wäre es für uns schlecht ausgegangen«

Wien: Aufarbeitung von Polizeigewalt nach Protest für Mobilitätswende hält an. Ein Gespräch mit Rolf K.

Christian Bunke

Ein Polizeieinsatz gegen Klimaschutzaktivisten in Wien vom Mai 2019 beschäftigt weiterhin die dortigen Gerichte. Während Verfahren gegen Beamte wegen des Verdachts auf Falschaussage andauern, sind im Oktober zwei Polizisten von einem Wiener Gericht wegen Körperverletzung und Missbrauch der Amtsgewalt zu je vier Monaten und zwölf Monaten bedingter Haft verurteilt worden, was vergleichbar mit einer Strafaussetzung zur Bewährung nach deutschem Recht ist. Sie waren Opfer dieser Polizeigewalt. Wie kam es dazu?

Damals gab es einen Aktionstag verschiedener Gruppen für eine Mobilitätswende. Neben einer Großdemonstration wurde auch die Aspernbrücke, eine Hauptverkehrsader in der Wiener Innenstadt, besetzt. Rund 200 Polizisten waren im Einsatz, 100 Demonstrierende wurden verhaftet. Ich war zufällig vor Ort und habe mich spontan an der friedlichen Sitzblockade beteiligt. Dabei kam es zu Gewalttätigkeiten.

Was ist genau passiert?

Ich wurde von den Polizisten, die mich w...

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