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31.12.2021 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Der Fall Argentiniens

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Das Übliche zur Jahreswende: Argentinien treibt wieder der Pleite zu. Die jährliche Inflation ist auf über 50 Prozent gestiegen. Der US-Dollar wird auf dem Schwarzmarkt zum Doppelten des offiziellen Peso-Preises gehandelt. Die Wirtschaft schrumpft. Bei wachsender Armut im Land hat die peronistische und gemäßigt linke Regierung des Präsidenten Alberto Ángel Fernández die Zwischenwahlen verloren und muss ihr Budget zum nächsten Jahr am nun von der Rechten dominierten Senat vorbeibringen. Auch eventuelle Ergebnisse der Verhandlungen mit dem IWF, dem Internationalen Währungsfonds mit Sitz in Washington, muss dieser Senat genehmigen.

Es geht bei diesen Verhandlungen um den größten Kredit, den der IWF je in seiner Geschichte vergeben hat: 57 Milliarden US-Dollar, verhandelt und vereinbart im Jahr 2018 vom damaligen, unverblümt die Interessen des internationalen Finanzkapitals vertretenden Präsidenten Argentiniens, Mauricio Macri. Der überwiegende Teil der 57 Mil...

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