Der Schwarze Kanal
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11.12.2003 / Ausland / Seite 8

Skandal herbeigeschrieben

Präsident von Touristikunternehmen auf Kuba entlassen. Spekulationen über Hintergründe

Harald Neuber

Die kubanische Regierung hat Mutmaßungen über einen Korruptionsskandal in der staatlichen Touristikbranche dementiert. Hintergrund der andauernden Gerüchte ist eine Meldung der britischen BBC. Deren Korrespondent Stephen Gibbs hatte am vergangenen Donnerstag von Entlassungen hochrangiger Funktionäre aus dem staatlichen Touristikunternehmen Kubas, Cubanacan, berichtet. Mehrere führende Mitarbeiter, so hieß es in dem Bericht weiter, stünden wegen dem Vorwurf der Unterschlagung von Geldern unter Hausarrest. Informationen, die gemeinhin von mindestens zwei Quellen bestätigt werden müssen, verbreitete die BBC auf Basis einer nur dünnen Beweislage: In Havanna, so führte Gibbs als Argument für seine Skandalmeldung an, seien seit Wochen »Gerüchte über einen größeren Korruptionsskandal« umhergegangen: »Außerdem heißt es, daß Millionen Dollar von Cubanacan verschwunden seien«. Die Flüsterpost funktionierte: In einem Folgebericht der italienischen Nachrichtenagentur...

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