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10.12.2021 / Titel / Seite 1

Rekordwert bei Armutsinzidenz

Kinder in der Coronapandemie besonders leidtragend. Auch in BRD verschärft sich die soziale Ungleichheit

David Maiwald

Rund 100 Millionen Kinder hat sie in die Armut gestürzt: Eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) sieht die Coronapandemie als »schlimmste Krise« seit dem 75jährigen Bestehen der Organisation. Etwa eine Milliarde Kinder, und die Hälfte aller Minderjährigen in sogenannten Entwicklungsländern, habe bereits vor der Pandemie unzureichenden Zugang zu Bildung, Gesundheit, Unterkunft, Ernährung, sanitären Einrichtungen oder sauberem Wasser gehabt. In nur zwei Jahren habe die Zahl der Kinder, die in Armut leben, um zehn Prozent zugenommen, heißt es in dem UNICEF-Bericht. Mittlerweile seien 160 Millionen Minderjährige erwerbstätig, so die Hilfsorganisation. Bis Ende 2022 könnten aufgrund der verschärften Bedingungen weitere neun Millionen Heranwachsende in die Kinderarbeit geraten, weil sie zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen müssen.

Wachsende Armut auf der einen Seite entspricht wachsendem Reichtum and...

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