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27.11.2021 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Drucken lassen, ohne dass der Arzt kommt

Arnold Schölzel

Frei nach Dagobert Duck aus Entenhausen gilt: Dem Milliardär ist nichts zu schwär. Dennoch geriet Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner bei den neun anderen deutschen Großmedienbesitzern und deren Schreibpersonal in Verschiss. Durch die New York Times war herausgekommen, dass er in einer Kurznachricht Julian Reichelt, seinen inzwischen geschassten, aber nicht entlassenen Bild-Chef, zum letzten und einzigen Journalisten der Bundesrepublik ernannt hatte. Der begehre noch mutig auf gegen den »neuen DDR-Obrigkeitsstaat«. Fast alle anderen seien zu »Propagandaassistenten« geworden. Das denkt man in höheren Etagen, schreibt es aber nicht.

Erstaunlicher als das verhaltene Gegrummel, das am Mittwoch zu einer Entschuldigung Döpfners im Präsidium des Zeitungsverlegerverbandes führte, ist eine publizistische Anrempelei, die Claudius Seidl, Redakteur im FAZ-Feuilleton, am selben Tag veröffentlichte. Unter der Schlagzeile »Die Freiheit nehm’ ich mir« und den U...

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