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06.11.2021 / Inland / Seite 5

In der Branche aufräumen

Brief- und Paketdienstleister: Unternehmerverbände wollen Mindestlohn der Ampelkoalition in spe aushöhlen. Verdi fordert zwölf Euro ohne Ausnahme

Oliver Rast

Kaum geht es um Mindeststandards für Beschäftigte, sind sie da: Unternehmerverbände. So auch in der Branche der neuen Brief- und Paketdienstleister. Eine fixe Untergrenze beim Entgelt lehnen sie ab. Die ist hingegen bei den Verhandlungen der Ampelkoalition in spe vorgesehen, konkret: »Wir werden den gesetzlichen Mindestlohn im ersten Jahr in einer einmaligen Anpassung auf zwölf Euro pro Stunde erhöhen«, steht im Mitte Oktober veröffentlichten Sondierungspapier von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP. Ferner: »Im Anschluss daran wird die Mindestlohnkommission über die etwaigen weiteren Erhöhungsschritte befinden.«

Zuviel für die Unternehmerlobby. Der Vorsitzende des Bundesverbandes Briefdienste, Walther Otremba, übt sich derweil in Katastrophenszenarien. Jeder zweite Branchenarbeitsplatz wäre vakant durch die geplante Anhebung des Mindestlohns. Mittelfristig seien es 10.000 bis 15.000 Jobs, präzisierte der frühere Staatssekretär am Freitag auf jW-Nachfrage. ...

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