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04.11.2021 / Ausland / Seite 6

Statthalter auf dem Abstellgleis

Russland blockiert Auftritt des Hohen Repräsentanten von Bosnien-Herzegowina vor UN-Sicherheitsrat. Streit um Machtbefugnisse in Balkanland

Roland Zschächner

Ob er reden darf, ist ungewiss. Ursprünglich sollte der Hohe Repräsentant für Bosnien-Herzegowina, Christian Schmidt, am Dienstag vor dem UN-Sicherheitsrat seinen Bericht über das Balkanland vorstellen. Auf der Tagesordnung stand zudem die Verlängerung des Militäreinsatzes Eufor in Bosnien. Doch Russland stellte sich dagegen. Moskau kündigte an, gegen die Verlängerung von Eufor zu votieren, wenn Schmidt sprechen dürfe. Wann nun darüber abgestimmt wird, ist noch unklar. Sicher ist indes, dass das aktuell 700 Soldaten umfassende Eufor-Mandat am Freitag ausläuft.

Der ehemalige Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt wurde am 1. August inthronisiert. Die Wahl des CSU-Politikers durch den »Friedensimplementierungsrat« Ende Mai wird von Russland nicht anerkannt, denn sie wurde von der Bundesrepublik sowie den USA durchgedrückt und erfolgte nicht wie sonst üblich im Konsens. Schmidt sitzt nun ausgestattet mit absolutistischer Macht in Sarajevo. Nach Gutdünken kann ...

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