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03.11.2021 / Inland / Seite 8

»Klimagerechtigkeit gibt es nur in einem neuen System«

In Lützerath organisieren zahlreiche Gruppen den Widerstand gegen den Kohleabbau. Ein Gespräch mit Emilia Lange

Gitta Düperthal

Aktivistinnen und Aktivisten des Bündnisses »Ende Gelände« und von »Lützerath lebt« sind am Sonntag nachmittag von dem Dorf im rheinischen Kohlerevier aus aufgebrochen und haben mit etwa 600 Menschen den Betrieb im Braunkohletagebau Garzweiler II gestört. Wie verlief die Aktion?

Am Sonntag fand eine Demo mit etwa 5.000 Menschen in Lützerath statt, weil der Konzern RWE das noch bewohnte Dorf für die Braunkohle wegbaggern will. Von der Demo trennte sich dann ein Block von etwa 600 Menschen, um direkt auf dem RWE-Gelände einen Bagger des Energiekonzerns zu stoppen. Das gelang, obwohl die Polizei uns mit großem Aufgebot, Mannschaftswagen, Pferdestaffeln und Räumpanzern daran hindern wollte. Zeitweise wurde der Block eingekesselt. Die Aktivistinnen und Aktivisten gingen danach zurück nach Lützerath, wo Beamte der sogenannten Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten die Abschlusskundgebung störten. Zwei Menschen wurden in die Gefangenensammelstelle in Aachen tra...

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