22.11.2003 / Feuilleton / Seite 12

Hell aus Vergangenem

Mit alten linken Büchern zur Nürnberger Literaturmesse: Christian Bartsch vom »Roten Antiquariat« in Berlin

Arnold Schölzel

F: Fahren Sie zum ersten Mal zur Linken Literaturmesse?

Nein, wir sind in diesem Jahr zum fünften Mal in Nürnberg. Uns gefiel von Anfang an der Charakter dieser Initiative, aus der nun eine Institution geworden ist: Selbstorganisiert und von einem politisch breiten Spektrum getragen – von Bücherfreunden aus der DKP bis zu Autonomen. Die Messe bietet zudem einen einzigartigen Überblick über das linke Buchangebot. Das reicht von Neuerscheinungen, die oft von politischen Initiativen und Kleinstverlagen herausgegeben werden, bis zu seltenen, nur noch antiquarisch zu bekommenden Titeln. Dazu kommen die Buchvorstellungen, Lesungen und politischen Diskussionen, die der Sache einen lebendigen Charakter geben. Der Zuspruch ist groß, die Besucher kommen auch aus anderen Bundesländern, die Messe hat längst überregionalen Charakter.

F: Wer kann sich antiquarische Literatur noch leis...



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