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28.08.2021 / Inland / Seite 8

»Hanf könnte der Rohstoff der Zukunft sein«

Verbände und Initiativen kritisieren Illegalisierung von Cannabis in der BRD. Ein Gespräch mit Dirk Hogess

David Maiwald

Wenige Wochen vor der Bundestagswahl am 26. September äußerte sich die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Andrea Ludwig von der CSU, am Montag zur strafrechtlichen Verfolgung von Cannabisbesitz. Sie plädierte dafür, die Eigenbedarfsgrenze bundesweit auf sechs Gramm zu setzen. Wie bewerten Sie das?

Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts 1994 stellte geringe Mengen straffrei, es existiert aber keine einheitliche Linie. Jedes Bundesland hat unterschiedliche Regelungen, in Berlin beträgt die Eigenbedarfsgrenze beispielsweise 15 Gramm.

was Ludwig als »eindeutig« zu hoch ansieht.

Wir stehen für die Freigabe von Cannabis. Kommt es dazu, braucht der Besitz weder als Ordnungswidrigkeit noch als Straftat eingeordnet zu werden. Die Linie von CDU und CSU steht dagegen. Vielleicht zündet Ludwig jetzt kurz vor der Wahl irgendwelche Nebelkerzen.

Die Illegalisierung bedeutet grundsätzlich, dass Cannabiskonsumenten kriminalisiert, verfolgt und Lebensläufe zerstört wer...

Artikel-Länge: 4026 Zeichen

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