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21.07.2021 / Feuilleton / Seite 11

Wer kontrolliert wen?

Skynet trifft Horkheimer in Moritz Rudolphs Essay »Der Weltgeist als Lachs«

Marc Püschel

In der Volksrepublik sind sie fast ausgerottet, die Spatzen pfeifen es dennoch von den Dächern: ­China wird die neue Weltmacht. Auch in der Philosophie wird der Gedanke immer öfter verhandelt. Das neueste, die deutschen Feuilletonspalten durchrauschende Beispiel dafür ist Moritz Rudolphs Essay »Der Weltgeist als Lachs. Geschichtsphilosophische Implikationen des chinesischen Aufstiegs«.

Hegel hatte mit Blick auf die Entwicklung der menschlichen Zivilisationen die Theorie vertreten, die Weltgeschichte »gehe« von Osten nach Westen, d. h. es gebe eine Höherentwicklung der Zivilisationen von den Anfängen in China und Indien über das Perserreich, das antike Griechenland und Rom bis hin zum neuzeitlichen (West-)Europa. Rudolph ergänzt: Die Erde ist rund, wenn der »Weltgeist« weit genug nach Westen gehe, komme er irgendwann wieder im Osten, in China an. Damit gelange die Weltgeschichte an ihren Anfang zurück – wie ein Lachs, der zum Laichen an seinen Geburtsort zu...

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