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17.07.2021 / Thema / Seite 12

Der Anfang vom Ende

Als die Macht sich nicht in Harmonie auflösen wollte: Die Proteste von Genua 2001 und ihr Nachhall

Stefano G. Azzarà

Vor zwanzig Jahren, im Sommer 2001, am Vorabend des G8-Gipfels in Genua, schien die Zukunft in Italien – und von Italien aus gesehen, die Zukunft der Welt – gerade erst begonnen zu haben. »Eine andere Welt ist möglich«, war die Parole, der leere Signifikant (Ernesto Laclau), der sich bei jungen Leuten, die gerade politisch aktiv geworden waren, ebenso verbreitete wie bei den alten Kämpfern der tausend verlorenen Schlachten. Und dieser Slogan kündigte einen radikalen Wandel an, der endlich in greifbare Nähe rückte.

Der Bruch war bereits in Seattle erfolgt, wo 1999 große Demonstrationen die Ordnung der neoliberalen Global Governance – die Ordnung von WTO, IWF, Weltbank und den transnationalen Konzernen – im Herzen des westlichen Imperiums in Frage gestellt hatten. In Italien war die radikale Linke bereits ziemlich gespalten, hielt sich aber bei gut zehn Prozent der Wählerstimmen und schien gar auf dem Vormarsch zu sein – so sehr, dass sie mit ihren Forderun...

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