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14.07.2021 / Inland / Seite 4

Fehlende Lobby

Unabhängige Kommission gegen Antiziganismus stellt Bericht vor. Abschiebestopp von Roma gefordert

Annuschka Eckhardt

Die KZ-Aufseher seien verwundert gewesen, wenn Menschen in Wehrmachtsuniformen nach Auschwitz deportiert wurden, weil sie aus Sicht der Nazis »zu einem Viertel« oder »zur Hälfte« Roma oder Sinti waren. Das berichtete am Dienstag Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Berichts der »Unabhängigen Kommission Antiziganismus« in Berlin. Antiziganismus ist eine spezifische Form von Rassismus gegen Menschen mit selbst- oder fremdzugeschriebenem Roma-Hintergrund. Rose, der den Bericht gemeinsam mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vorstellte, wollte mit seiner Aussage wohl vermitteln, wie »integriert« Roma und Sinti hierzulande waren, bevor die Nazis an die Macht kamen und sie systematisch ermordeten. »Was wir bis heute nicht erreicht haben, ist eine Akzeptanz in der Gesellschaft«, bedauerte Rose.

Auch 76 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges sind Sinti und Roma noch nicht als kollek...

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