Protest in Dortmund
Tarifkonflikt: Verdi mobilisiert Beschäftigte zu ganztägigem Streik im Einzel- und Großhandel in Nordrhein-Westfalen
Oliver RastDie Wut ist spürbar. Rund 1.500 Beschäftigte aus dem Einzelhandel sowie Groß- und Außenhandel in Nordrhein-Westfalen machten sich am Mittwoch vormittag auf den Weg. Ihr Ziel: Dortmund, Friedensplatz. Ihre Forderung: akzeptable Angebote der Kapitalseite im aktuellen Tarifkonflikt. Die fehlen für beide Branchen, erklärte Verdi gleichentags in einer Mitteilung. »Bislang ist in den Verhandlungen kein Durchbruch erreicht, deshalb gehen die Beschäftigten vor den vierten Gesprächsrunden auf die Straße«, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Silke Zimmer. Angebotene Entgelterhöhungen, die unterhalb der Inflationsrate bleiben und einen Reallohnverlust bedeuten, seien indiskutabel. Punkt.
Verdi fordert hingegen für alle Bereiche des Handels 4,5 Prozent und 45 Euro mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Im Einzelhandel soll zudem ein Mindestentgelt von 12,50 pro Arbeitsstunde tarifvertraglich abgesichert sein. Darum: Die Unterneh...
Artikel-Länge: 4685 Zeichen
Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.
Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 2,00 € wochentags und 2,50 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.
Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.
Hilfe bei Einlog-ProblemenAbo abschließen
Gedruckt
Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.
Verschenken
Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.