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12.06.2021 / Inland / Seite 2

»Der Genozid wird darin nicht erwähnt«

Herero und Nama geht das Abkommen zwischen Namibia und der Bundesregierung nicht weit genug. Ein Gespräch mit Israel Kaunatjike

Gitta Düperthal

Sie fordern anlässlich einer geplanten Kundgebung am Sonnabend in Berlin von der Bundesregierung, die Opfer des Genozids an den Herero und Nama zwischen 1904 und 1908 anzuerkennen, das sogenannte deutsch-namibische »Versöhnungsabkommen« zu stoppen und statt dessen eine Wiedergutmachung einzuleiten, die diesen Namen auch verdient. Was kritisieren Sie am Abkommen?

Die Verhandlungen liefen in den vorangegangenen sechs Jahren grundsätzlich mit den falschen Ansprechpartnern. Die deutsche Regierung verhandelte im geheimen mit der namibischen Regierung über ein Abkommen zum Völkermord an den Herero und Nama, ohne diese selbst miteinzubeziehen. Die Mehrheit der tatsächlich von dieser Kolonialgeschichte betroffenen Völker wurde einfach übergangen. Die Bundesregierung betont, dass ihre Zahlung von 1,1 Milliarden Euro, einzig als politisch-moralische Verpflichtung zu verstehen sei. Worte wie Genozid oder Reparation sind im Dokument, das Bundesaußenminister Heiko Maas...

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