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31.05.2021 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Sorge um Gewinne

Lieferkettengesetz: Unternehmen nennen es das dümmste Vorhaben der Regierung. Gemeinnützigen Organisationen geht es nicht weit genug

Bernd Müller

Kinder, die Kobalt aus der Erde kratzen oder auf Kakaoplantagen ausgebeutet werden, soll es in Zukunft nicht mehr geben. Diese Absicht steht hinter dem »Lieferkettengesetz«, auf dessen Entwurf sich die Regierungsparteien am Donnerstag geeinigt haben. Bei Vertretern der deutschen Wirtschaft hat das Gesetz wütende Reaktionen ausgelöst. Umwelt- und Entwicklungsorganisationen geht es dagegen nicht weit genug.

Das Gesetz sei ein »Meilenstein zur Durchsetzung der Menschenrechte in globalen Lieferketten«, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) und teilte mit: Unser Wohlstand dürfe nicht auf weltweiter Ausbeutung und Kinderarbeit beruhen. Aktuell würden mehr als 70 Millionen Kinder auf der Welt in Minen, Textilfabriken oder auf Kaffeeplantagen ausgebeutet. Das Gesetz solle ihnen Perspektiven und Chancen für die Zukunft geben.

Die Reaktion der deutschen Wirtschaftsvertreter war vorhersehbar: Sie fürchten um ihre Gewinne und lehnen das Gesetz ab – und geben sic...

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