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17.05.2021 / Inland / Seite 8

»Mit dem Tempo würde es etwa 600 Jahre dauern«

München: Stadtwerke setzen auf fossile Energieträger. Linke fordert schnelleres Umlenken auf erneuerbare. Gespräch mit Thomas Lechner

Gitta Düperthal

Sie werfen den Stadtwerken München, SWM, vor, Steuergeld und Klima zu verheizen – warum?

2020 haben Teilbereiche der SWM 414 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet, dennoch einen Verlust von insgesamt etwa 152 Millionen gemacht. Das liegt vor allem an der Entscheidung der Geschäftsführung, ins Erdöl- und Erdgasgeschäft einzusteigen. Über das Joint Venture Spirit Energy, an dem die SWM 31 Prozent der Anteile halten, investiert sie in die Erkundung und Förderung von Erdgas- und Erdölfeldern in der Nordsee und der Barentssee. Weiteres Beispiel: Geplant ist ein neues Gas- und Dampfkraftwerk am Standort des Heizkraftwerks Nord 2 in Unterföhring, an dem Erdgas verbrannt werden soll. Statt in den dezentralen und regionalen Ausbau der Nutzung von erneuerbaren Energieträgern investiert sie in fossile Strukturen. So verbrennt sie Steuergeld und gefährdet Arbeitsplätze.

Mit der AG Öko-Sozial der örtlichen Linkspartei haben Sie Ende April eine Aktion vor den SWM gemach...

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