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30.09.2003 / Ausland / Seite 8

Strafverfolgung unerwünscht

Nach dem Pogrom von 2002: Indiens oberster Gerichtshof fordert Rücktritt des Chefministers

Ranjit Devraj, Neu-Delhi (IPS)

Die schweren anti-islamischen Pogrome im westindischen Unionsstaat Gujarat, bei denen im vergangenen Jahr mehr als zweitausend Angehörige der muslimischen Bevölkerungsminderheit ums Leben kamen, werfen lange Schatten auf Chefminister Narendra Modi und seine Regierung der rechten, pro-hinduistischen Bharatiya Janata Party (BJP). Über anderthalb Jahre nach den Ereignissen empfahl nun der Oberste Gerichthof Indiens Modi den Rücktritt, falls er nicht in der Lage sei, dafür zu sorgen, daß die Überlebenden der Greueltaten zu ihrem Recht kommen.

Nach Modis überwältigendem Sieg bei den gujaratischen Wahlen im vergangenen Jahr halten Kritiker ihm vor, er habe aus dem Pogrom politisches Kapital geschlagen. Zu den verheerenden, monatelangen Gewalttaten war es gekommen, nachdem im Februar 2002 ein Zug mit Hindu-Pilgern, die die Tempel von Ayohdya im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh besucht hatten, auf dem Bahnhof von Godrah in Brand gesteckt worden war.

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