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20.04.2021 / Inland / Seite 2

»Offenbar will niemand dazu Stellung nehmen«

Seit Jahresbeginn mehrere Suizide von Geflüchteten in Berlin und Brandenburg. Druck steigt durch Isolation wegen Corona. Ein Gespräch mit Nora Brezger

Gitta Düperthal

Im Februar und März 2021 nahmen sich drei Geflüchtete in Berlin sowie in Brandenburg, genauer in Potsdam und Eberswalde, das Leben. Was sind die Ursachen dafür?

Alle drei Männer waren durch das Asylsystem unter Druck. Ein junger Guineer aus Berlin nahm sich in der Nacht zum 17. März das Leben. Alpha Oumar Bah machte sich große Sorgen, was passiert, wenn sein Asylgesuch abgelehnt wird. In der Community aus dem westafrikanischen Land gab es Unruhe, weil sich zu der Zeit eine Delegation aus Guinea in Berlin aufhielt, der Geflüchtete von dort zwangsvorgeführt wurden – darunter auch Menschen, die gar keinen Pass besaßen, denen man sogenannte Laissez-passer-Papiere ausstellte, um sie abzuschieben. Wer aus Guinea kommt, hat eine lange Fluchtroute durch die Sahara und Libyen hinter sich, war oft Gewalt ausgesetzt. Weit...

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