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14.04.2021 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Haustarifabschluss bei Volkswagen

Beschäftigte der westdeutschen VW-Werke erhalten mehr Geld und freie Tage

Stephan Krull

Für die gut 120.000 Beschäftigten in den sechs westdeutschen VW-Werken gibt es einen neuen Haustarifvertrag. Der Abschluss ist dem guten gewerkschaftlichen Organisationsgrad ebenso geschuldet wie der Tatsache, dass die Volkswagen AG im Krisenjahr 2020 einen Gewinn von fast zehn Milliarden Euro realisieren konnte – und eine üppige Dividende an die Aktionäre überwiesen wird. Allein die Mehrheitseigner des Porsche-Piëch-Clans werden so dieses Jahr um gut eine Milliarde Euro reicher.

Seit Anfang März waren 140.000 Beschäftigte an Warnstreikaktionen beteiligt. Es wurden neue Kampfformen entwickelt – auch Kollegen im Homeoffice nahmen teil. Dennoch war es schwieriger als sonst, Druck auszuüben. Das lag an logistischen Problemen wegen der Pandemie und der stockenden Materialversorgung (Blockade des Suezkanals), in der ein Streik für das Unternehmen sogar günstiger sein konnte, als Beschäftigte in Kurzarbeit zu schicken.

Dennoch sind die Ergebnisse beachtlich: Zum ...

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