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20.03.2021 / Geschichte / Seite 15

Polens Pyrrhussieg

Vor 100 Jahren teilten sich Warschau und Moskau im Frieden von Riga Belarus und die Ukraine

Reinhard Lauterbach

Mitte August 1920 hatte die Rote Armee in ihrem Krieg mit Polen eine Niederlage mit weitreichenden Folgen erlitten. Der sowjetische Versuch, aus einer Verfolgungsjagd gegen die polnischen Angreifer auf Kiew einen Durchmarsch bis zur deutschen Grenze zu machen und so doch noch eine Chance auf die sozialistische Revolution in Mitteleuropa zu eröffnen, scheiterte vor Warschau – an überdehnten Versorgungslinien, Eigenwilligkeiten einzelner militärischer und politischer Führer (darunter Stalin) auf sowjetischer Seite, der polnischen Fähigkeit, die sowjetischen Funksprüche mitzuhören, sowie einer politischen Fehleinschätzung, die Lenin gegenüber Clara Zetkin im Herbst 1920 mit allen Anzeichen tiefer Depression einräumte: Entgegen allen Erwartungen und Hoffnungen hätten sich die polnischen Arbeiter und Bauern nicht mit ihren russischen Klassengenossen solidarisiert, sondern sich als »Imperialisten« verhalten, indem sie zur Verteidigung des frisch errichteten pol...

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