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19.03.2021 / Feuilleton / Seite 10

»Ich bin das neunzehnte Jahrhundert«

Hans Pleschinskis kluger Roman über den ersten deutschen Literaturnobelpreisträger Paul Heyse

Werner Jung

Die Konstruktion des neuen Romans von Hans Pleschinski ist einfach und übersichtlich: Die 63jährige Münchner Lokalpolitikerin und Baurätin Antonia Silberstein ist bewegt von der Idee, aus der heruntergekommenen Villa des – heute nahezu unbekannten – ersten deutschen Literaturnobelpreisträgers Paul Heyse (1830–1914) eine Art literarischen Begegnungsort zu machen. Deshalb hat sie sich zu einer ersten Sichtung mit der Schriftstellerin Vandervelt und der Archivarin Flößer entschlossen. Hinzu kommt ein Professor aus Marburg namens Bradford, den die Frauen unterwegs treffen. Aus dem fortdauernden Gespräch der Frauen – Bradford und dessen chinesischer Ehepartner treten als weitere Gesprächspartner etwas später hinzu – über die Bedeutung des Werks von Heyse, ja, im Grunde die gesamte kulturelle Situation der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, besteht Pleschinskis Roman.

Dass daraus weder ein Gelehrten- oder Künstlerroman noch ein weiterer historischer Roman wur...

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