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19.03.2021 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Fleischbarone blockieren

Konflikt: Unternehmer wollen weiter Billiglöhne in der Branche. Gewerkschaft NGG fordert allgemeinverbindlichen Tarifvertrag

Oliver Rast

Der Auftakt ist gemacht, mehr indes nicht. Nach zwei Gesprächsrunden bundesweiter Tarifverhandlungen für die Fleischwirtschaft – von der Schlachtung und Zerlegung bis hin zur Verarbeitung und Veredlung – vertagten sich die Kontrahenten am Dienstag ergebnislos. Nächster Gesprächstermin ist am 29. März.

Verärgert zeigte sich Verhandlungsführer Freddy Adjan von der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG): Das bislang vorgelegte Angebot sei völlig indiskutabel. »Die Arbeitgeber wollen die Billiglöhne auf Jahre zementieren«, wird er in einer Mitteilung von Dienstag nachmittag zitiert. So komme die Branche niemals aus der Schmuddelecke.

In der Schusslinie steht der Verband der Ernährungswirtschaft (VdEW), der stellvertretend für den gesamten Industriezweig die Gespräche führt. Die Offerte der Unternehmerseite sieht vor, »den Mindestlohn in vier Stufen vom 1. Juli 2021 von zehn Euro auf zwölf Euro Stundenlohn zum 1. Juli 2024 anzuheben«, teilte Verhandlung...

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