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Persilschein für Woelki
Gutachten: Hunderte Pflichtverletzungen im Umgang mit sexuellem Missbrauch durch Priester im Kölner Bistum. Hamburger Erzbischof schwer belastet
Bernhard Krebs, KölnDie offizielle Übergabe des mit Spannung erwarteten Missbrauchsgutachtens für das Erzbistum Köln von Strafrechtler Björn Gercke an Erzbischof Rainer Maria Woelki war erst wenige Minuten her, da rollten – im übertragenen Sinne – auch schon die ersten Köpfe zweier hoher Würdenträger im Bistum. Neben Weihbischof Dominikus Schwaderlapp entband Woelki am Donnerstag auch den unter anderem für kirchengerichtliche Angelegenheiten zuständigen Offizial Günter Assenmacher »mit sofortiger Wirkung vorläufig« von seinen Aufgaben. Eigentlich hatte Woelki erst kommenden Dienstag Konsequenzen ziehen wollen. Am Mittag bot Schwaderlapp dem Papst seinen Rücktritt an. »Ich bitte Papst Franziskus um sein Urteil«, hieß es durchaus theatralisch in einer Stellungnahme Schwaderlapps.
Dem seit Monaten in der Kritik stehenden Woelki, dessen Umgang mit einem ersten Gutachten zum Thema
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