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27.02.2021 / Schwerpunkt / Seite 3

»Tarifeinheit nicht zwingend«

Konflikt GDL und EVG: Gesetz gegen Spartengewerkschaften gerichtet. Ein Gespräch mit Wolfgang Däubler

Oliver Rast

Der Konflikt zwischen den konkurrierenden Bahngewerkschaften GDL und EVG ist neu entbrannt. Es geht um die Umsetzung des Tarifeineinheitsgesetzes bei der Deutschen Bahn AG, DB AG. Die GDL ist dagegen – aus gutem Grund?

Ja, das Tarifeinheitsgesetz, TEG, war insbesondere gegen Gewerkschaften gerichtet, die sich nicht stromlinienförmig verhalten. Da es sich dabei um Spartengewerkschaften für Lokführer, Ärzte, Flugbegleiter und so weiter handelt, wird das Mehrheitsprinzip bemüht: Wirkung entfalten soll nur der Tarifvertrag, den die Gewerkschaft mit der größeren Mitgliederzahl im Betrieb abgeschlossen hat. Und das ist in den meisten Fällen nicht die Organisation, die nur eine solche Gruppe organisiert.

Die GDL versucht offenbar, den »Grundsatzfragentarifvertrag«, der Ende 2020 auslief, mit dem DB-Vorstand zu reaktivieren. Was ist der zentrale Aspekt?

Kurz vor Inkrafttreten des TEG hatten GDL und DB vereinbart, dass sich keine Seite auf das TEG beruft. Man hatte e...

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