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23.02.2021 / Inland / Seite 4

Nur in Bayern

Der Wunsch, das Land zu verlassen: Neues Buch ruft Justizskandal um Gustl Mollath in Erinnerung

Felix Jota

Der Fall Gustl Mollath ist ohne Zweifel einer der großen Justizskandale der deutschen Nachkriegsgeschichte. Der Kaufmann aus Nürnberg war unter dubiosen Umständen für mehr als siebeneinhalb Jahre in der bayerischen Psychiatrie weggesperrt worden und kam erst im August 2013 nach langem Kampf wieder frei. Jetzt hat einer seiner Unterstützer, der bayerische Verwaltungsjurist Wilhelm Schlötterer, ein Buch zu dem Fall geschrieben, das sich nicht vor einer klaren politischen Aussage drückt: »Staatsverbrechen. Der Fall Mollath«. Die Veröffentlichung hat den Fall Mollath zu Wochenbeginn wieder in Erinnerung gerufen.

Zum Erscheinen des Buches sagte Schlötterer gegenüber dpa: »Es war kein Justizirrtum, es war ein Staatsverbrechen.« Auch anderen Leuten werde in Bayern »übel mitgespielt«, aber der Fall Mollath sei »ein Exzess« gewesen. »Man wollte ihn mundtot machen.« Durch seine frühere Tätigkeit in der bayerischen Finanzverwaltung hat Schlötterer tiefe Einbli...

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