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13.02.2021 / Schwerpunkt / Seite 3

»Ländern finanziellen Spielraum ermöglichen«

Schuldenschnitt in der Euro-Zone soll öffentliche Investitionen freisetzen. Ein Gespräch mit Costas Lapavitsas

Simon Zeise

Sie haben zusammen mit mehr als 100 weiteren Ökonomen einen Aufruf unterzeichnet, in dem ein Schuldenschnitt für die Euro-Zone gefordert wird. Warum ist das eine so wichtige Frage?

Das Problem ist, dass die Antwort der Europäischen Union auf die Coronakrise sehr dürftig ausgefallen ist. Den größten Teil der finanziellen Hilfe hat die Europäische Zentralbank bereitgestellt. Sie hat die Liquidität enorm erhöht und die Zinsen gesenkt, damit den Mitgliedstaaten Kredit zur Verfügung gestellt wurde. Seit sie das tut, akkumuliert sie öffentliche Schulden. Im Grunde bedeutet es, die Mitgliedstaaten leihen sich mit der linken Hand das Geld und geben es aber mit der rechten gleich wieder aus. In dieser Situation ist es sehr wichtig, daraus Vorteile zu ziehen, einen Teil der Schulden zu streichen, vor allem diejenigen der hochverschuldeten Länder, um Raum für mehr Investitionen zu schaffen. Vielleicht ist noch ein Funken Vernunft in Brüssel übriggeblieben? Daran gla...

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