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04.02.2021 / Thema / Seite 12

Getrennt marschieren

Kritik üben, ohne sinnvolle Gehalte zu überdecken. Zum Verhältnis des Marxismus zur Identitätspolitik

Felix Werfel

Identitätspolitische Bewegungen gehörten in den vergangenen Jahren zu den Teilen der gesellschaftlichen Linken, die das größte Mobilisierungspotential entfalteten und ihrem Anliegen auch im Mainstream Gehör verschafften. Mit fünf Millionen Menschen auf der Straße stellte etwa der Frauenstreik 2018 in Spanien den größten Streik in der Geschichte Europas dar. Auch die von »Black ­Lives Matter« (BLM) inspirierten Proteste nach der Ermordung George Floyds mobilisierten weltweit Menschenmassen. Und 2020 gründete sich hierzulande mit Migrantifa ein antifaschistisches Netzwerk, das exklusiv Nichtweiße¹ Personen vernetzt.

Marxisten positionieren sich gegenüber solchen Bewegungen oft skeptisch, beurteilen sie als spalterisch und partikularistisch und kritisieren deren mangelhafte Herrschaftsanalyse. Obwohl es dafür gute Gründe gibt, sollten dennoch die historischen Ursachen für das Entstehen identitätspolitischer Bewegungen berücksichtigt und progressive Strömungen...

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