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23.01.2021 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

Der Traum der Moderne

Das muss man gehört haben: Franui und Florian Boeschs Liederalbum und das antizipierte Glück

Berthold Seliger

Die Musik von Franz Schubert oder Gustav Mahler ist ohne die alpenländische Volksmusik kaum wirklich zu verstehen. Der Einfluss von Ländlern, Walzern und Volksliedern auf diese Liedkomponisten ist nicht zu unterschätzen. Und ähnliche Einflüsse der Musik des Volkes auf die sogenannte »ernste« Musik, also auf die Hochkultur, kann man auch schon bei Mozart erleben, oder bei Chopin, der ein begeisterter »Mazurek«-Spieler und wohl auch Tänzer war, der in den Dörfern um Szafarnia, wo er mehrfach seine Schulferien verbrachte, den einsaitigen Bass schlug, wenn die Kapelle den Tanzboden bespielte. Oder denken wir an Béla Bartók, den eifrigen Sammler von Liedern und Tänzen Ungarns, Rumäniens und Bulgariens. In den 1980er Jahren griff die Musikerinitiative ARFI (Association à la Recherche d’un Folklore Imaginaire) in Lyon den von Bartók geprägten, schönen Begriff der »imaginären Folklore« für eine »erfundene« neue Volksmusik auf – eine Musik, in der Alpenländisches ...

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