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23.01.2021 / Feuilleton / Seite 10

Ein Barrierebrecher

Debatte: Was kann, was soll, was will der Klassismusbegriff? Eine Klarstellung

Frieda und Caro (KIKK) für die Antiklassistische Assoziation

Der Begriff »Klassismus«, zuerst in den 70er Jahren von der US-amerikanischen Lesbengruppe The Furies benutzt, erfreut sich in den letzten Jahren zunehmender Bekanntheit. Seit kurzem wird von Suchmaschinen bei der Eingabe des Begriffes nicht mehr »Meinen Sie Klassizismus?« gefragt. Mit der Verbreitung kam aber auch die Kritik: Der Begriff würde die Frage des Klassenkampfes individualisieren, und antiklassistische Aktivistinnen und Aktivisten seien nur daran interessiert, netter zu den Armen zu sein, anstatt die Systemfrage zu stellen. So auch David Pape Anfang des Monats in junge Welt (2.1.2021).

Sicherlich haben in jüngster Zeit vermehrt Autorinnen und Autoren medial ihre Biographien als Arbeiterkinder geteilt und dabei das Augenmerk auf individuelle Erfahrungen gerichtet. Einen Blick auf das Strukturelle warfen aber Andreas Kemper und Heike Weinbach schon 2009 in ihr...

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