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14.01.2021 / Inland / Seite 8

»Stadt soll Wohnungen kaufen, nicht spekulieren«

Frankfurt am Main beklagt Mangel an Flächen, verkauft aber stillschweigend Grundstücke. Ein Gespräch mit Eyup Yilmaz

Gitta Düperthal

Die Mieten in Frankfurt am Main schießen ungebremst in die Höhe, nach München sind sie die zweithöchsten in Deutschland. Wie prekär ist die Situation?

In der Mainmetropole gibt es dramatische Wohnungsnot. Rund 10.000 Haushalte warten auf eine Sozialwohnung. Bis zu 700 Haushalte werden jährlich zwangsgeräumt. Wer seine Wohnung verliert, hat drei Optionen: Er muss die Stadt verlassen, landet in einer Notunterkunft oder in der Gosse. 8.000 Menschen leben in Notunterkünften oder auf der Straße, Frauenhäuser sind überfüllt.

Im März sind Kommunalwahlen geplant. Was unternimmt die Stadtregierung von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen, um die Lage zu entspannen?

Während der Frankfurter Planungsdezernent Mike Josef, SPD, ständig über den Mangel an städtischen Flächen für bezahlbaren Wohnungsbau klagt, verkaufen seine Kollegen fleißig Grundstücke. Dauernd wird mit Grund und Boden spekuliert, die CDU/Grünen-Landesregierung unterstützt das. Grundstücksgeschäfte der Stad...

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