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29.12.2020 / Ausland / Seite 7

Restauration gescheitert

Jahresrückblick 2020. Heute: Bolivien. Linke Bewegung zum Sozialismus gewinnt Wahlen. Morales kehrt aus Exil zurück

Volker Hermsdorf

Den größten Teil des zu Ende gehenden Jahres litt Boliviens Bevölkerung unter den neoliberalen Experimenten und der Gewaltherrschaft eines diktatorischen Regimes, das sich im November 2019 mit Unterstützung der Trump-Regierung und der von Washington dominierten Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) an die Macht geputscht hatte. Erst mit dem Erdrutschsieg der linken Bewegung zum Sozialismus (MAS) bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am 18. Oktober kehrten in Bolivien wieder demokratische Zustände ein. Der ins Exil gejagte indigene Expräsident Evo Morales konnte am 9. November, einen Tag nach dem Amtsantritt des neuen Staats- und Regierungschefs Luis Arce, in sein Land zurückkehren. Die von Präsident Arce und dessen Stellvertreter David Choquehuanca geführte neue Regierung versucht unterdessen, die während der Diktatur angerichteten wirtschaftlichen und politischen Schäden zu beseitigen.

Trümmerfeld

Gut ein Jahr nach dem Staatsstreich hatten Arc...

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