Verfassungsbeschwerde zu Distomo-Urteil
Hinterbliebene von Opfern des SS-Massakers in dem griechischen Ort fechten Gerichtsentscheid an
Der Rechtsstreit um Schadensersatzansprüche wegen des Massakers der Waffen-SS im Juni 1944 im griechischen Dorf Distomo geht in die nächste Instanz. Vier Hinterbliebene von Opfern haben vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe Beschwerde eingelegt. Wie ihr Hamburger Rechtsanwalt Martin Klingner am Montag mitteilte, wehren sich Argyris Sfountouris, Chryssoula Tzatha, Astero Liaskou und Kondylia Sfountouri gegen ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 26. Juni, in dem den Geschwistern ein individueller Rechtsanspruch auf Schadensersatz oder Entschädigung aberkannt wurde. Die Eltern der Geschwister waren getötet worden, als am 10. Juni 1944 eine SS-Einheit in einer Racheaktion nach einem Partisanenangr...
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