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21.12.2020 / Inland / Seite 2

»Es gibt eine systematische Unterfinanzierung«

Trotz Pandemie geht das Kliniksterben weiter. Verlust von über 2.000 Betten in diesem Jahr. Ein Gespräch mit Carl Waßmuth

Ralf Wurzbacher

Eine der aktuellen Kampagnen Ihres Vereins befasst sich mit der Schließung von Krankenhäusern. Wie viele Kliniken haben allein im zu Ende gehenden Jahr in Deutschland dicht gemacht?

In 2020 haben wir 20 Krankenhäuser verloren, davon allein acht im Dezember. Darunter waren viele Standorte, die Coronapatienten behandelt haben, zahlreiche Intensivstationen und Notaufnahmen und auch überproportional viele Geburtsstationen. Von den Schließungen sind 2.144 Betten betroffen. Man muss sich klar machen: Die einzelnen Kliniken trifft keine Schuld. Nächstes Jahr könnte es noch viel schlimmer werden. Laut Bundesrechnungshof droht 200 Krankenhäusern akut die Insolvenz. Die Unterfinanzierung ist systematisch.

Gibt es Fälle, in denen der Schließungsbeschluss nach Beginn der Coronakrise erfolgte?

Das war sogar in den meisten Fällen so. Bei Insolvenzen geht es oft schnell. In einem Fall lagen nur zwei Wochen zwischen der Ankündigung und dem endgültigen Aus. 17 der 20 Schli...

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