25.08.2003 / Feuilleton / Seite 14

Angenehm fischig

»Stronzo come il Strunz«: Italien zur Biennale-Halbzeit

Timo Berger, Venedig

Venedig im August. Es ist heiß und schwül. Immer wieder brauen sich Wolken über der Stadt zusammen, der erlösende Niederschlag aber bleibt aus. Noch bis Mitte November dauert die 50. Biennale. Schon funktionieren einige der Kunstwerke nicht mehr. Videoinstallationen haben ihren Geist aufgegeben, Besucher die Steuerungselemente interaktiver Spielchen überstrapaziert, und Multiples zum Mitnehmen, wie die emblematischen »Imagine Peace«-Buttons von Yoko Ono, sind längst alle.

Halbzeit auf der Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Touristen sollten in Scharen durch die Biennale-Gärten streifen, doch sie liegen lieber am Strand. Vier Ausstellungsorte an zwei Tagen haben wir uns vorgenommen. Anestis, Jorgos – meine zwei griechischen Begleiter – und ich. Venedig sei teuer und stinke, hatten uns Italienkenner gewarnt. Außerdem seien die Italiener auf Deutsche derzeit nicht besonders gut zu sprechen.

Und dann Venedig: die Kanäle riechen fischig, aber nicht ...



Artikel-Länge: 5682 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe